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Computational Fluid Dynamics in der Pharmaproduktion

Darum erobert Computational Fluid Dynamics jetzt auch die Pharmaproduktion

14.05.13 | Redakteur: Anke Geipel-Kern

Kontiproduktion in der Pharmaproduktion: CFD unterstützt die Entwickler bei der Suche nach dem idealen Prozess.(Quelle: Novartis/MIT)
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Kontiproduktion in der Pharmaproduktion: CFD unterstützt die Entwickler bei der Suche nach dem idealen Prozess.(Quelle: Novartis/MIT) (Bild: CD-Adapco)

Computational Fluid Dynamics (CFD) ist eine über Jahre erprobte Software-Simulation zur Detailentwicklung von Apparaten und ganzen Anlagen. Jetzt entdeckt auch die Pharmaindustrie die Vorteile dieses Verfahrens.

Nein, neu sei die Life Science-Branche für CD-Adapco nicht, sagt Kristian Debus, aber seit der neue Sektormanager seinen Job angetreten hat, ist Bewegung in die Aktivitäten gekommen und Debus, ein kommunikativer Münchner, der seit Jahren in Kalifornien arbeitet, ist jetzt noch ein bisschen mehr unterwegs wie früher.

Das bringt der neue Job mit sich, denn auch wenn schon seit 15 Jahren Kunden aus der der Pharma- und der Medizinbranche das Simulationsprogram Star nutzen, offiziell besteht der Life Science Sektor seit einem Jahr, und Debus neue Aufgabe ist es, Impulse aus dem Markt aufnehmen, zu kanalisieren und in die Entwicklungsabteilungen weitertragen, aber auch interne Schulungen zu organisieren – kurz der Pharmabranche innerhalb der 700 Mitarbeiter starken Softwareschmiede den Stellenwert zu geben, der einer solche umsatzstarken Industrie zukommt.

Mit Namen will Debus nicht hausieren gehen, aber dass Novartis Kunde ist, kann man dem Vortragsprogramm einer der letzten Nutzerkonferenzen entnehmen, auf der ein Novartissprecher, die Keylecture gehalten hat. Als Zukunftsthema, das in den nächsten Jahren, weitere Türen öffnen soll, hat Debus die kontinuierliche Pharmaproduktion entdeckt.

Hier arbeiten die CD-Adapco-Spezialisten seit März diesen Jahres im Konsortium C-SOPS (steht für Center for Structured Organic Particulate Systems) mit Prof. Ferdinando Muzzio von der Rutgers Universität, der Universität von Puerto Rico at Mayaguez, Purdue Universität, dem New Jersey Institute of Technology und Pfizer zusammen, um einen kontinuierlichen Prozess von der API-Herstellung über Blending, Granulation, Tablettierung und Coating auf die Beine zu stellen.

Lesen Sie mehr über den Wandel in der Pharmaproduktion.

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