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Edelstahlanschlüsse für Abfüllsysteme

Angeschlossen und abgezapft: Verfahrens-Innovation für Traditionsbrauerei

| Autor / Redakteur: Thomas Maier* / Dominik Stephan

In den Flaschenfüllern der Einbecker Brauerei AG sind die Inoxline-Steckanschlüsse direkt im ständig feuchten Nassbereich der Anlage montiert.
In den Flaschenfüllern der Einbecker Brauerei AG sind die Inoxline-Steckanschlüsse direkt im ständig feuchten Nassbereich der Anlage montiert. (Bild: Eisele/Einbecker; Tetiana Troichenko / fotolia.com [M] Beeger)

Hygienische Edelstahlanschlüsse bewähren sich an der Wiege der Bockbiertradition – Jahrhundertealte Brautradition und moderne Produktionsverfahren müssen kein Widerspruch sein. Wenn eine norddeutsche Traditionsbrauerei 15 Millionen Euro in moderne Anlagen investiert, werden an Komponenten höchste Ansprüche gestellt. Steckanschlüsse aus Edelstahl erwiesen sich dabei durch ihre hohe Materialqualität und gute Verarbeitung als die erste Wahl für den Anschluss von pneumatischen Steuerungsleitungen im Nassbereich.

Das Einbecker Brauhaus zählt zu den bekanntesten Brauereien Deutschlands. Das Bockbier – vom bayrischen „Oanpock“ für „Einbeck“ – hat hier seinen Ursprung. Seit September 1997 ist Einbecker wieder eine eigenständige Aktiengesellschaft, nach rund 28 Jahren Konzernzugehörigkeit. Seitdem behauptet sich die Brauereigruppe am Markt durch eine ausgewogene Mischung aus Tradition, Innovation und Investition.

Um den technischen und logistischen Anforderungen des Marktes auch in Zukunft gerecht zu werden, nahm Einbecker eine Reihe von Modernisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen in Angriff und investierte zwischen 2013 und 2015 ca. 15 Millionen Euro in eine zweite Flaschenabfüllanlage, die 30 000 Flaschen pro Stunde füllen kann, die Modernisierung der bestehenden Abfüllanlage sowie eine neue Fassabfüllung.

Ebenso wurde im Logistikbereich eine 3500 Quadratmeter große Verladehalle mit zentraler Sortieranlage für Mehrwegleergut errichtet, um alle Logistikaktivitäten am Standort zu konzentrieren.

Höchste Ansprüche an Hygiene und Reinigungsfähigkeit

Allen Abfüllanlagen gemein sind die hohen Ansprüche an Hygiene und Reinigungsfähigkeit, weshalb Einbecker auch im Detail auf hochwertige Edelstahlkomponenten setzt. Das Programm 17 der Eisele Inoxline erwies sich hier als genau die richtige Wahl: Die Steckanschlüsse mit Lösehülse und einer Dichtung des Waiblinger Unternehmens sind in vielen Bauformen lieferbar und werden aus rostfreiem und säurebeständigem Edelstahl 1.4301 gefertigt und so konstruiert, dass sie bezüglich Reinigungsfreundlichkeit und Korrosionsbeständigkeit auch hohen Anforderungen entsprechen.

Haltbare, FDA-zugelassene Dichtungen sorgen für eine Dichtigkeit von -0,95 bis 16 bar. An den neuen Abfüllanlagen sind die Eisele-Anschlüsse bereits ab Werk verbaut.

An älteren Bestandsanlagen im Nassbereich wurden in der Vergangenheit zum Teil noch vernickelte Messinganschlüsse für den Anschluss von Steuerleitungen an Ventile eingesetzt, die sich für die feuchte und aggressive Umgebung in der Flaschenabfüllung als nicht optimal erwiesen haben. Auch unter hygienischen Gesichtspunkten waren die Oberflächen dieser Pneumatikverbindungen nicht optimal.

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