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Spezialchemie-Geschäft

Akzo Nobel will Speciality Chemicals abspalten

| Redakteur: Alexander Stark

(Bild: gemeinfrei / CC0)

Akzo Nobel hat die Abspaltung des Geschäftsbereichs Speciality Chemicals innerhalb von zwölf Monaten angekündigt. Im nächsten Schritt sollen zwei eigenständige Unternehmen gegründet werden.

Ibbenbüren/Deutschland – Die Ankündigung ist Teil einer neuen Strategie zur Wachstumsbeschleunigung und Wertsteigerung. Dem Unternehmen zufolge fließt der Großteil der Erträge aus der Abspaltung zurück an die Aktionäre: Für das Jahr 2017 sollen 1,6 Milliarden Euro an die Aktionäre ausgezahlt werden — zum einen über eine Sonderdividende in Höhe von einer Milliarde Euro, zum anderen über eine fünfzig prozentige Steigerung der regulären Dividende. Zudem erwartet der Spezialchemiekonzern weitere Einsparungen in Höhe von 50 Millionen Euro durch die Abspaltung von Specialty Chemicals.

Das Unternehmen gründet mit Paints and Coatings sowie Specialty Chemicals nun zwei eigenständige Unternehmen. Die Abspaltung von Specialty Chemicals soll innerhalb von zwölf Monaten abgeschlossen werden. Während des zweigleisigen Prozesses soll ein separates börsennotiertes Unternehmen oder ein Verkauf in Betracht gezogen werden.

Rekordergebnis und zwei eigenständige Unternehmen

Akzo Nobel hat darüber hinaus ein Rekordergebnisse für das erste Quartal 2017 vorgestellt. So liegt das Ebit aufgrund von Wachstumseffekten im Jahr 2017 voraussichtlich ca. 100 Millionen Euro über dem Ergebnis von 2016.

Ton Büchner, CEO von AkzoNobel: „Unsere Sparte Specialty Chemicals ist führend in der Industrie. Ihr Ausblick für die Zukunft macht uns zuversichtlich, dass wir unseren Aktionären bereits vor der Abspaltung Erträge auszahlen können. Wir sehen umfassende Wachstumseffekte in unserem Geschäftsbereich Paints and Coatings; hier rechnen wir mit einem schnelleren Wachstum als marktüblich, was uns die Erhöhung unserer Finanzprognose ermöglicht. Die Zeit ist jetzt reif, zwei eigenständige, leistungsstarke Unternehmen zu gründen. Dadurch schaffen wir nachhaltigen Wert für unsere Aktionäre bei wesentlich geringeren Risiken und Unsicherheiten im Vergleich zu alternativen Überlegungen.“

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13.03.17 - Akzo Nobel hat bestätigt, dass es vergangene Woche ein unaufgefordertes und unverbindliches Übernahmeangebot von PPG Industries aus den USA abgewiesen hat. lesen

Antony Burgmans, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Akzo Nobel: „Der Aufsichtsrat glaubt, dass die Strategie der Geschäftsführung für die Zukunft von Akzo Nobel im Vergleich zu alternativen Überlegungen überdurchschnittlichen Wert für die Aktionäre schaffen. Die Pläne werden von einem kompetenten, erfahrenen Managementteam mit einer nachgewiesenen Erfolgsgeschichte schneller, mit weniger Risiken und wesentlich geringeren Sozialkosten umgesetzt. Die Strategie ermöglicht es Akzo Nobel sich, sowohl zum Nutzen seiner Aktionäre als auch zum Nutzen der Städten und Gemeinden, in denen wir weltweit tätig sind, weiter zu entwickeln.“

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